Sehr geehrte Besucher und Patienten,
ich begrüße Sie herzlich auf der Homepage der Sektion für Translationale Neurodegeneration „Albrecht Kossel“ der Klinik und Poliklinik für Neurologie der Universitätsmedizin Rostock.
Die Sektion beinhaltet mehrere Arbeitsgruppen, die sich einerseits mit grundlagenwissenschaftlichen Fragestellungen des Entstehens von neurodegenerativen Erkrankungen (u.a. Amyotrophe Lateralsklerose, Niemann-Pick Typ C, Mb. Wilson) auseinandersetzt, andererseits mit klinischen Fragestellungen und modernen Versorgungskonzepten bzw. damit, neue Erkenntnisse aus der Grundlagenwissenschaft in den klinischen Alltag (u.a. für verbesserte Diagnostik oder Therapie neurodegenerativer Erkrankungen) oder umgekehrt zu übertragen.
Die Sektion kombiniert dabei langjährige neurowissenschaftliche Forschungstraditionen der Universitätsmedizin Rostocks durch die Arbeit an neurodegenerativen Erkrankungen mittels stammzellbasierter (humaner) Zellsysteme. Dies beinhaltet auch die Arbeit an patienten-spezifischen Modellen bzw. individualisierter Therapiestrategien für neurodegenerative Erkrankungen.
Ich hoffe, Ihr Interesse an unserer Arbeit wecken zu können.
Ihr
Professor Dr. Dr. Andreas Hermann, Sektionsleiter
FUSION Study: Positive Ergebnisse
EILMELDUNG (22.09.2026):
FUSION Studie positiv: In einer Pressemitteilung (link unten) teile IONIS heute (22.09.2026) mit, dass die Phase 1-3 Studie bei Patienten mi FUS-ALS positive Ergebnisse bei nur geringen Nebenwirkungen zeigt:
„Die Studie erreichte ihren primären Endpunkt, wobei Ulefnersen eine statistisch signifikante Verbesserung hinsichtlich des primären Endpunkts zeigte, der die funktionelle Beeinträchtigung und das Überleben anhand einer gemeinsamen Ranganalyse der Zeit bis zum Tod oder zur dauerhaften Beatmung, die Zeit bis zur Rettungsbehandlung und die Veränderung des ALS Functional Rating Scale Revised (ALSFRS-R)-Scores vom Ausgangswert bis zum Tag 505 im Vergleich zu Placebo (p = 0,0005) bewies und damit Erkenntnisse aus der ersten placebokontrollierten klinischen Studie lieferte, die auf die zugrunde liegende genetische Ursache von FUS-ALS abzielt. Ulefnersen, das von Ionis entdeckt und entwickelt wurde, ist die erste Therapie, die auf die zugrunde liegende genetische Ursache von FUS-ALS abzielt und das Potenzial zeigt, den Krankheitsverlauf zu beeinflussen.“
Die weiteren Schritte werden umgehend geplant, diese beinhalten nun die Diskussion mit den Zulassungsbehörden und auch mit der vertreibenden Firma, damit so rasch wie möglich so viele wie mögliche FUS-ALS Patienten von dieser Therapie profitieren können. Patienten, die in der Studie sind, bleiben wie geplant weiterhin in der Studie.
Unser Rostocker Studienstandort war und ist aktiv an der Studie beteiligt, 4 der insgesamt 72 behandelten Patienten wurden in Rostock betreut.
Forschungsprojektförderung aus dem Karin Christiane Conradi-Stiftungsfond
Aktivierung von Retrotransposons bei ALS-Patienten
11th ALS and MND Research Meeting (FILSLAN JR 11)
Podcast International Parkinson and Movement Disorder Society
Special Series: Approach to patients with genetic choreas (Prof. Emilia Gatto & Dr. Kevin Peikert)
Spenden
Durch Ihre Spende helfen Sie aktiv und geben Menschen mit neurodegenerativen Erkrankung Mut zur Zukunft - einer Zukunft, in der hoffentlich die eine oder andere neurodegenerative Erkrankung eines Tages heilbar sein wird.








